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Jugendgewalt

In der Schweiz haben die Gewaltdelikte von Jugendlichen drastisch zugenommen. 1999 wurden 12‘162 Jugendstrafurteile ausgesprochen, 2007 waren es 14‘404 (BfS, Statistik der Jugendstrafurteile).
Gemäss einer repräsentativen Studie des Krimologischen Instituts der Universität Zürich waren 26% der Jugendlichen schon einmal oder mehrfach gewalttätig. Das sind Alarmzeichen, und die Folgen sind spürbar: Unschuldige Passanten, welche zur falschen Zeit am falschen Ort sind, werden auf brutalste Weise ohne jegliche Reue zusammengeschlagen. Dies geht soweit, dass die Opfer schwere körperliche sowie psychische Schäden erleiden, nicht wenig sogar den massiven Verletzungen erlegen. Auslöser für diese brutalen und aggressiven Angriffe sind schwer nachvollziehbar. Mögliche Gründe  sind zerbrochene Familien, Gruppenzwang und schlecht integrierte Ausländer.

 

In den letzten 20 Jahren nahmen die Delikte massiv zu. Aus dem unten aufgeführten Diagramm ist ersichtlich, dass ein Drittel bis zur Hälfte der Straftaten von Jugendlichen mit Migrationshintergrund begangen wurde.

 

Begangene Straftaten von Jugendlichen mit Migrationshintergrund

Jugendgewaltstatistik

Die Strafen, welche durch die Justiz ausgesprochen werden sind  zu lasch. Das heutige Jugendstrafgesetz ist zu stark auf Spezialprävention ausgerichtet. Gemeinnützige Arbeiten, Migrationskurse oder Therapien in einem Jugendlager alleine reichen nicht. Auch für Jugendliche muss das Strafrecht eine abschreckende Wirkung haben. Das Leid der Opfer steht heute oft in keinem Verhältnis zur Strafe die der Täter erhält. Politik und Justiz sind gefordert, auch mit dem Mittel des Strafrechts wieder vermehrt klare Grenzen zu setzen. In die Pflicht genommen werden müssen aber auch vermehrt die Eltern jugendlicher Straftäter, die ihre Erziehungsverantwortung oft zu wenig oder gar nicht wahrnehmen.

 

Wo ein Gesetz keine abschreckende Wirkung hat, besteht die Gefahr von Wiederholungstaten, welche in gleichem oder grösserem Ausmass stattfinden.
Schwerkriminelle Jugendliche ausländischer Herkunft missbrauchen ihr Gastrecht und beweisen durch ihre Taten, dass weitere Integrationsbemühungen zum Scheitern verurteilt sind. Gewaltdelikte werden oft mit Erlebnissen aus dem Herkunftsland entschuldigt.


Durch den stetig steigenden Gruppenzwang und Mutproben will man begangene Taten übertreffen.
Da meist beide Elternteile arbeiten, ist die Konsequenz daraus, dass die Erziehungsverantwortung vernachlässigt wird. Es findet eine zu lasche Kontrolle statt. Den Eltern muss bewusst sein was ihre Kinder in ihrer Freizeit machen.


Die Erziehungsverantwortung kann und darf nicht den Lehrern, den Tagesschulen und Kindergärten übergeben werden. Verantwortung kann nicht  delegiert werden. Den Anstand und den Umgang mit Mitmenschen muss durch die Eltern vermittelt werden.

 

Die Polizei- und Militärkommission der Jungen SVP Kanton Bern fordert:

  • Eine Verschärfung des Jugendstrafgesetzes und die Anwendung des Erwachsenenstrafrechtes auf kriminelle Jugendliche ab 16 Jahren bei schweren Gewaltdelikten.
  • Bei Vernachlässigung ihrer Erziehungsverantwortung haben Eltern für die Fehler ihrer Kinder die Konsequenzen zu tragen.
  • Ausschaffung Jugendlicher Ausländer bei schweren Gewaltdelikten.
  • Ausschaffung Jugendlicher Wiederholungstäter ausländischer Herkunft und deren Eltern bei schweren Gewaltdelikten.
  • Verurteilung von Ausländer in der Schweiz nach Schweizer Recht - Verbüssung der Strafe in ihrem Herkunftsland.